Ableismus

Ableismus beschreibt die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Dazu zählen körperliche Behinderungen, geistige Behinderungen, chronische und psychische Erkrankungen. Diese Form der Diskriminierung trifft also eine große Gruppe an Menschen, wenn auch unterschiedlich hart.

Frauen mit Behinderung erleben zum Beispiel zwei- bis dreimal häufiger sexualisierte Gewalt als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. Menschen mit Behinderung werden oft auf diese reduziert, Barrieren sind für sie Alltag. Oftmals werden Menschen mit Behinderung nicht als gleichwertig wahrgenommen.

Des Weiteren werden Menschen mit Behinderung oft vom Rest der Gesellschaft segregiert, das heißt ausgegrenzt oder abgespalten. Sie gehen in andere Kindergärten und Schulen. Später arbeiten sie oft für unter dem Mindestlohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Unter 1% verlassen diese Werkstätten jemals, obwohl sie offiziell nur als Überganglösung gelten. Ein mündiges und selbstbestimmtes Leben wird Menschen mit Behinderung so oft verwehrt.

 

Anlaufstellen:

Antidiskriminierungsstelle (StuRa) Uni Erfurt    +49 361 737 1890 Stura.antidisk@uni-erfurt.de

Beirat für Menschen mit Behinderung                 +49 361 655 1012 – Fischmarkt 1, 99084 Erfurt

CJD Erfurt                                                                www.cjd-erfurt.de

Hilfetelefon                                                              08000 116 016

Deutsche Depressionshilfe                                   www.deutsche-depressionshilfe.de

Online-Beratung Caritas                                       www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung

 

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/frauen-vor-gewalt-schuetzen/frauen-mit-behinderungen-schuetzen#:~:text=Jede%20dritte%20bis%20vierte%20Frau,Alltag%20vieler%20Frauen%20mit%20Behinderungen.
https://www.instagram.com/p/CcvVau5KHM3/?igshid=YmMyMTA2M2Y=
https://www.aktion-mensch.de/dafuer-stehen-wir/was-ist-inklusion/ableismus
3. Mai 2022